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Willkommen
zur Geheimnis Thesis

Auf dieser Website habe ich meine bisherigen Erfarhrungen und Visionen für mein mögliches Bachelor Thema zusammengefasst. Berreits in den ersten Monaten haben sich die Vorstellungen neu zusammen gesetzt. 

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Intro

„Wo ist denn der Eingang? Ah dort drüben ist ein Aufzug mit dem ich in die 7.Etage fahren muss. Hmm, in der 6. Etage ist noch ein zweiter Club, den könnte ich mir ja auch mal anschauen. Haben wir in Deutschland überhaupt Clubs in oberen Etagen? Angekommen lässt sich die Tür kaum öffnen, da die Menschenmenge sie blockiert und die Luft ist stickig von dem Zigarettenrauch. Ja stimmt ja, in Japan wird innerhalb der Clubs und Bars geraucht. Warte ... was ist das für eine Atmosphäre? Alle Augen auf den DJ gerichtet, Kumpels in Gespräche vertieft. Die lockeren Outfits ein Flashback in das Wohnzimmer unserer 3 Zimmer-Wohnung vor dem Fernseher sitzend – MTV auf voller Lautstärke und Hip Hop Videos auf Dauerschleife. Die Größe der Bar von jedem Winkel überschaubar... Und woher kommt der Geruch? Es riecht nach Burger, aber woher ... Ah! Tatsache, für 5€ kann man einen Burger kaufen. Die Ecke sieht ziemlich eng aus für eine Burgerstation, aber das Angebot ist cool. Hier steht es auch auf dem Event-Flyer „Food by MONCHIKI“. Also gehört das zum heutigen Event. Ziemlich schlaues Konzept, die Leute können sich was zu Essen kaufen und gleichzeitg wird die eigene Marke promoted. Hier wirken alle generell sehr entspannt und ausgeglichen. Keiner ist zu besoffen oder versucht eine Anmache aus der untersten Schublade durchzusetzen. Mir gefällt es hier. Ein Ort wo die Menschen der Musik wegen kommen. Dafür ist die „Music Bar Lion“ bekannt. Wie wohl der DJ heißt? Er wirkt relativ jung aber seine Songauswahl trifft genau meinen Geschmack. Wer hätte gedacht, dass ich in Japan mehr Oldschool zu hören kriege als sonst. Nicht schlecht, das sind teilweise Songs die bei mir schon lange in Vergessenheit geraten sind. Ich würde ihn ja gerne ansprechen, aber der wirkt nicht nur vertieft in sein Set, sondern auch etwas abweisend. Ich traue mich nicht, und genieße den Rest des Abends. Schweißgebadet gehe ich am Ende dann morgens um 5 Uhr nach Hause und höre mir an wie meine Freundin mir Mut zuspricht. „Schreib ihn an, was hast du zu verlieren? Sag ihm einfach, dass du sein Set gut fandest.“ predigt sie, während meine Angst vor Zurückweisung mich davon abhält. Aber wie meine Mutter immer zu sagen pflegt „Ein Nein hast du schon wenn du nicht fragst, aber ein Ja kannst du noch bekommen“. Also habe ich ihn unter dem Event-Post auf Instagram gefunden und angeschrieben. Ich habe ihn für die Zeitreise während seines Sets gedankt und Yu, so sein Name, war äußerst freundlich. An dem Tag hatte ich auch einen Aufruf gepostet für DJs und Artists, damit mein Projekt so langsam starten kann. Bevor ich die Chance hatte ihm zu erklären, warum ich ihn gerne rekrutieren wollen würde, kam schon seine Nachricht: „Ich bin sehr interessiert an dem Projekt das du planst.“ Und so beginnt alles. Ich lerne seine Crew namens „KEYTOTHECITY“ kennen, er stellt mich jedem vor, ich gehe mit ins Studio, meine Ausrüstung wird besser und irgendwann hat es sich angefühlt als hätte ich seine Hand loslassen können und auf eigene Faust neue Events und Leute entdecken. Warum erzähle ich das Alles? Es ist der Beweis das ich mich trauen solte die Dinge durchzuziehen, gerade wenn es meinen Traum betrifft. Und zum anderen zeigt es, dass es manchmal wirklich nur eine einzige Person braucht, die dann zum Startpunkt für alles Weitere wird. Durch das exessive Ausgehen und Connecten habe ich es geschafft in 3 Monaten mein eigenes kleines Network aufzubauen. Zwei Mal wurde ich auf der Straße wiedererkannt und unzählige Male hat ein Tippen auf meiner Schulter mich gefragt, ob ich mich noch erinnere an das Mal wo wir uns bei XY kennengelernt haben. Ich bin sehr dankbar für diese willkommende Freundlichkeit die mir jeder entgegen bringt. Der Respekt untereinander, in der Musikszene oder einfach generell ist eine Eigenschaft die ich sehr schätze. Hintergrund von dieser Bachelor-Thesis? Ich will gegen den von Gen-Z viel zu oft (falsch) benutzen Begriff der „Cultural Appropriation“ arbeiten. Es ist schon schlimm genug, dass es Länder-Grenzen gibt. Warum sollten wir diese jetzt auch in den vielfältigen Kulturen setzen? Lasst uns gerade was die Kultur der Musik und Kunst betrifft, einander unterstützen. Und da ich weiß, dass in Japan die englische Sprache nicht zum Hauptfach gehört wie in manch anderen Ländern, möchte ich gerne die Vermittlerin sein. Die deutschen Augen und Ohren in der japanischen Untergrund Szene und Japans Übersetzerin für all die anderen Länder hinter dem Meer." - Jolie Mazidori

Was ist neu?

Was hat sich geändert?

Wie bereits erwähnt, hatte ich mein Auslandssemester 2023 in Kyoto verbracht. Daher wollte ich den Februar 2024 einen Monat lang in Tokyo verbringen und mich umschauen. Relativ schnell ist mir bewusst geworden, dass ich mich in einen Untergrund verlaufen habe, von dem ich bisher nicht wusste, dass er existiert. 

 

„Tokyos Nightlife“ ist den Leuten nicht unbekannt. 

Ich habe mich also auf die Socken gemacht, das Nachtleben hier zu untersuchen und mich auf die ersten Events gestürzt, dessen Flyer ich in ein paar Instagram-Stories gesehen habe. Dabei bin ich hauptsächlich von Leuten zwischen 20 und 32 Jahren umgeben. Aus einem Monat sind mittlerweile 3 geworden und ...

The party never stops. 

Event-Kultur

Während meiner Alleingänge ist mir schnell bewusst geworden, dass es hier eine Art Event-Kultur gibt. Als Designer sehr interessant, denn gerade weil es hier von Montag bis Sonntag ein Event gibt, ist die Konkurrenz um das Publikum stetig da. 

Die Flyer haben nicht nur den Zweck über das Event zu informieren sondern auch über das DJ-Line up, die Adresse des Clubs sowie den Eintrittspreis. Auch wenn es sich um den gleichen Club handelt kann je nach DJ oder Live Auftritt der Preis variieren. 

Event Kultur
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3 Monate und300 Gesichter

Neue Gsichter

Mit 720 Followern auf Instagram bin ich nach Tokyo geflogen und keine zwei Monate später sind ca. 350 dazu gekommen. 

 

Im Schnitt habe ich also pro Monat immer ca. 100 Leute kennen gelernt, die nach etwas Small-Talk die Social Media Profile austauschen wollten. Etwas, das in Deutschland eher weniger prominent ist, denn hier tauschen wir nur dann unsere Social Media Profile aus, wenn wir uns in irgendeiner Art und Weise vorstellen können diese Person in unser Umfeld zu integrieren oder gar ernsthafteres Interesse haben. 

Dennoch hilft mir der Autausch natürlich beim Verbreiten meines Projekts, an dem auch enige ziemlich interessiert sind. 

Deutsche Herkunft in der Nachtszene scheint hier in Japan eine Seltenheit zu sein. 

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Erster Entwuf

Inspiriert von der japanischen Vorwahl +81 kam ich auf den Begriff +81CONNECTS.

C und O habe ich etwas angepasst, um den Begriff zu unterstreichen. 

Kürzt man das Logo, kann es als  Kennzeichen verwendet werden.

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+81CONNECTS kann auch als Satzanfgang verstanden werden und bietet daher genug Raum für Erweiterungen. 

Ich selber integriere mich in das Projekt, indem ich verschiedene Segmente mit mit mir verknüpfe und somit meine Reise teilen kann. 

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Inerview

Interviews
Interviews 
Interviews

Eines meiner Hauptziele ist es, so viele DJs wie möglich zu interviewen und vorzustellen. Es ist nicht immer ganz so einfach die DJs zu erwischen, denn meistens sind sie nur abends verfügbar oder zwischen den DJ Sets ist es zu hektisch. Denn oft fahren sie von einem Auftrag zum Nächsten mit mehreren Sets pro Abend. 

Yu war einer meiner ersten Ansprechpartner und hat mich bisher mit unfassbar vielen weiterverbunden.  Es sind bisher noch einige andere Videos entstanden und ich bin froh über das Material was ich bisher sammeln konnte.

DJ Yu Interview
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Social Media

Erster SNS Launch